Botboot
Grafik: Sansho Studio
Grafik: Sansho Studio

Wenn der Meeresspiegel gestiegen ist, wirst du neue technische Gefährten brauchen.

Ich bin BOTBOOT und lasse dich nicht alleine. Gemeinsam erkunden wir den Ozean der Stadt.

Ich bekämpfe mit dir Langeweile, Lagerkoller, Orientierungslosigkeit, Stürme und Ungeheuer aller Art. Ich führe dich an bekannte und unbekannte Häfen, begleite dich auf Landgänge und organisiere Begegnungen mit anderen.

Meine Maschinen-Intelligenz basiert auf den neuesten Methoden und wurde auf einer Terabyte-großen Sammlung von Mythen der Seefahrt trainiert. Doch ohne dich habe ich vom echten Leben keine Ahnung.

Lust auf Gesellschaft? Navigiere ab sofort zu botboot.de


Ein spielerisches, digitales Kunstprojekt im Stadtraum, entwickelt von einem interdisziplinären Team um den Game-Designer Sebastian Quack.

Vom Mobilgerät aus kann man sich unter anderem den Launen von Narren unterwerfen, Inseln vor der eigenen Haustür definieren oder ein Rhinozeros vor dem Selbstmord retten, während die anderen Kapitel unmittelbar mit dem urbanen Raum in der Hafencity interagieren. Jeweils beginnend an den U-Bahnstationen HafenCity Universität beziehungsweise Überseequartier, erkundet man besondere Orte im Stadtteil und streitet dabei mit Zyklopen oder tauscht Urban Gardening Module in einem Dorf auf der Elphi-Plaza. Dabei kann man, ganz nebenbei, beobachten, wie sich virtuell eine neue Gesellschaft formiert und selbst entscheiden, ob man BOTBOOT überhaupt noch braucht, um sich in seinem neuen Leben zurecht zu finden.

Die Handlung von BOTBOOT entfaltet sich parallel über eine interaktive Kartenansicht und ein Chat-Interface, über das die Spielenden Nachrichten aller Art (Texte, Bilder, Sound, Geodaten) senden und empfangen, wenn sie den richtigen Ort gefunden haben. Dabei wechseln sich introspektive Momente mit kurzweiligen Aktivitäten für mehrere Spieler*innen ab. BOTBOOT kann überall gestartet werden und führt vom unmittelbaren Umfeld an besondere Orte im Stadtraum, vor allem aber in die Hafencity. Teilnehmer*innen können die insgesamt acht Spielstunden selbständig und im eigenen Rhythmus auf viele kleinere Einheiten aufteilen und in ihren Alltag integrieren. BOTBOOT ist kostenlos und kann ohne Anmeldung gespielt werden. Für ausführliche Informationen wenden Sie sich an botboot@imaginethecity.de.

Team: Ellen Blumenstein, Moritz Frischkorn (Dramaturgie), Holger Heißmeyer (Programmierung), Theresa Michel (Recherchen), Iris Minich (Stimme), Katharina Pelosi (Sound), Sansho Studio (Interface-Grafik), Sebastian Quack (Game Design, Regie, Programmierung)

Sebastian Quack arbeitet als Künstler, Spieledesigner und Kurator an der Schnittstelle von Spiel, Partizipation und Politik der Stadtgesellschaft in Berlin. Er ist Gründungsmitglied des Netzwerks Invisible Playground, sowie der Initiativen Playful Commons und Drift Club und kuratiert Festivals wie etwa Playpublik, internationales Festival für Spielräume der Öffentlichkeit. Quack unterrichtet regelmäßig Kunst und Design, hält Vorträge und berät Organisationen über den spielerischen Umgang mit Welt. Projekte u.a. mit HAU Berlin, Oerol Festival, Victoria & Albert Museum, Metropolis Festival, Aichi Triennale, Urbane Künste Ruhr, Nuit Blanche Paris und Ensemble Modern.

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Unterstützt durch das Internationale Sommerfestival Kampnagel und das PIERDREI Hotel HafenCity Hamburg.

Danke an: Laura Biermann-Firek, Marcel Bisevic, Stefan Pallasch und alle Testspieler*innen.

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Datum 19. August 2020 - 21. Februar 2021
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The Great Report by Moritz Frischkorn
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